Sankt Manger Advent 2025

Zum 33. Mal konnten wir heuer unseren Sankt Manger Advent durchführen, und er war diesmal schon auch ein wenig anders als bisher.

Nach langer Zeit hatten wir wieder einmal ein Saitenensemble gewinnen können, die "Seeger Saitenmusik" unter der Leitung von Petra Ruf. Deren Repertoire beschränkte sich auch nicht nur auf traditionelle alpenländische Weisen, sondern es waren auch neue Melodien zu hören, und sogar eine Filmmusik aus einem bekannten Weihnachtsfilm stand  - virtuos gespielt auf zwei Hackbrettern und dem Kontrabass - auf dem Programm der Saitenmusik.

Zum ersten Mal in der langen Tradition unseres Sankt Manger Advents war eine Jodler-Formation als Gast bei unserem Konzert. Die "Jodlergruppe Petersthal" unter der Leitung von Hugo Jörg, eine 18köpfige Gruppe aus jungen Frauen und Männern, brachte mit ihren traditionellen Liedern und Jodlern eine ganz eigene Note in unser Programm. Am Ende unseres Konzerts sangen dann wir als Chorgemeinschaft zusammen mit der Jodlergruppe den "Glockenjodler", und das gemeinsame Singen klappte trotz einer nur 10-minütigen Probe einwandfrei.

Unsere Chorleiterin Eva Brunner suchte heuer für unseren Part eine Mischung sowohl aus neuen wie auch aus traditionellen Liedern aus. So war zum Beispiel das an einen gregorianischen Choral erinnernde "Ubi caritas" genauso zu hören wie das "Auf, ihr Hirten" aus Südtirol. Die beiden Lieder von John Rutter, das "Wiegenlied des Hirten" und das "Christmas Lullaby", sind ja fast schon Klassiker der Weihnachtsliteratur. Ein ganz besonderer Moment der weihnachtlichen Stimmung entstand beim "Werst a Liacht ume sein", einem Kärntner Weihnachtslied, das ganz bestimmt beim einen oder anderen Zuhörer Gänsehaut verursachte.

Vorständin Sybille Kennnerknecht bedankte sich bei den Besucherinnen und Besuchern, die die Kirche zu unserer großen Freude bis auf den letzten Platz füllten, und wünschte ihnen eine frohe Weihnacht und alles Gute für's neue Jahr. Die eingegangenen Spenden kommen zum großen Teil der städtischen Wohnungshilfe zugute.

So können wir als Chor nach diesem sehr gelungenen Weihnachtskonzert die freien Tage bis zum 13. Januar hoffentlich genießen, ehe dann die Proben für das Jubiläumsjahr 2026 beginnen.

  Bilder: Monika Rohlmann

 

Bilder: Jutta Weiberg